ionovia alltagswahnsinn

Die letzten zwei Wochen

Lesezeit: 4 min
Ionovia

In den letzten Wochen ist ne Menge passiert, einiges, was ne Menge Kraft gekostet hat, aber auch das ein oder andere erfreuliche.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich, trotz dass meine Therapeutin erst krank war und wir dann keinen Termin gefunden haben, gut zurecht gekommen bin. Ich habe es gut geschafft auf mich zu achten, mir nicht zuviel vorzunehmen und Zeit und Raum zu schaffen, um das zu tun, was mir gut tut.

Vor zwei Wochen hatte ich Mittwochs so einen richtigen Durchhänger. Mir ging es emotional total mies, hätte nur heulen können, aber hab mich trotzdem aufgerafft zu kochen und meinen Mann von der Therapie abzuholen. Am nächsten Tag bin ich dann auch zum Nähkurs gegangen, obwohl es mir noch nicht wirklich besser ging. Doch bis zum Nachmittag war es dann so, dass ich das Tief überwunden hatte. Und das war diesmal richtig schnell, denn sonst hat so ein Tief schonmal mehrere Tage angedauert. Aber ich hab mich diesmal nicht verrückt gemacht, sondern habe mir gesagt: OK, solche Tage gibt es und die gehen auch wieder vorbei.

Und genauso war es ja dann auch.

Und obwohl von außen einige Situationen auf mich eingeprasselt sind, die mich Kraft ohne Ende gekostet haben, so habe ich es doch gut hin bekommen, auf mich aufzupassen. Dann ist halt das ein oder andere liegen geblieben, aber weder meine Kinder noch mein Mann sind verhungert oder mussten nackig rumlaufen 😉

Was mir auch gelungen ist, ich habe es geschafft mir ganz gezielt Raum dafür zu nehmen, meine Emotionen zuzulassen. Das ist für ein mich ein wahnsinns Schritt, denn normalerweise behalte ich meine Emotionen für mich. Ich konnte sie sogar nicht nur zulassen sondern habe es auch in Worte fassen können. Ja, da kommt seit langem mal wieder das Wort Hochachtung für mich selbst ins Spiel. Denn die kann ich definitiv haben – auch wenn es mir immer noch sehr schwer fällt, dieses positive Gefühl für mich zuzulassen.

Die letzten zwei Tage waren allerdings besonders anstrengend. Nicht nur, dass ich am Mittwoch Abend meine Medis vergessen habe 🙁 , nein gestern, ich war mit zwei meiner ehemaligen Mitpatientinnen zum Nähkurs, haben wir eine Schreckensnachricht von einer anderen lieben Freundin bekommen. Das hat uns alle ganz schön zu schaffen gemacht. Da war es mit Nähen erstmal vorbei. Zum Glück hat sich alles noch einmal zum Guten gewendet, wie ich heute erfahren habe. Aber, die Kraft war trotzdem erstmal flöten.

Das heisst, heute wird nur Sparflamme gearbeitet. Gleich ein einfaches Mittagessen richten (Pellkartoffeln mit Quark) und, wenn ich es schaffe noch meinen Lieblingskuchen backen (Früchtekranz). Aber, der Kuchen kann auch noch bis morgen warten – das entscheide ich heute nachmittag.

Doch zum Schluss noch was Lustiges 😀

Ihr kennt bestimmt diese lustige Geschichte, in der eine Mama eine gute Fee trifft. Die Fee fragt die Mutter, was sie sich denn wünscht. Die Mutter sagt: Ich hätte gerne ein Einhorn. Die Fee sagt: Naja, also ein bisschen realistisch muss du schon bleiben. Darauf die Mutter: Ok, dann möchte ich einmal in Ruhe auf Toilette gehen können ohne dass nicht mindestens eins meiner Kinder vor der Tür steht und brüllt "ich muss auch". Darauf die Fee: Ok, wie soll das Einhorn aussehen??

Warum schreibe ich diese Geschichte? Weil ich eine Mama bin und mir jeden Tag genau das widerfährt. Und daher ist es bei uns zu Hause schon ein geflügeltes Wort, dass ich dann gerne ein lila-blassblau-kariertes Einhorn hätte, mit grüner Schleife und rosa Horn. Ok, dachte sich mein Mann und beschaffte mir ein solches 🙂

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Ionovia

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