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BbdM: Besser stationär gehen?

Lesezeit: 2 min
chameleon author

Saudade hat im Candykills-Blog das Thema für den Blogbeitrag des Monats ausgelost. Im Detail lautet das Thema: "Woran bemerkt ihr (oder bemerkt man es überhaupt?) dass es wohl grad besser wäre stationär zu gehen? Das es nicht 'nur' eine der üblichen Phasen ist, die wieder vorbei geht…"

Ich habe echt die letzten Tage mehrfach meine damalige Wahrnehmung Revue passieren lassen. Tatsächlich war anfangs das ausschlaggebende Kriterium: "Noch 5 Minuten und ich stehe auf den Gleisen…" Im Laufe der Jahre… zu jedem weiteren Notfall-Klinikaufenthalt war es nicht mehr so 'klar'. Ich hatte vorher mehrfach geplante Therapie-Aufenhalte, therapeutisch intensiv gearbeitet und war dann an einem Punkt, der es mir nachdem die Belastungen da waren, aber noch nicht das Voll-Chaos ausgebrochen war, in die Klinik zu gehen. Erst viel später (bei den letzten beiden Aufenthalten) ermöglichten mir die Therapiefortschritte schon weit vor einen starken Belastung zur Sicherung einen Aufenthalt zu veranlassen.

Ich konnte dann sagen, dass z.B. die kommende Begutachtung zu viel sein wird und ich dann über Wochen trotz Schlafmitteln nicht zur Ruhe kommen werde. Es würde dann ein anderes Umfeld und vorübergehend andere Medikamente geben müssen.

Ketzt bin ich sehr zuversichtlich, dass ich für den Fall, dass ich mit allem was ich gelernt habe, nicht klar kommen sollte, dennoch bereit bin rechtzeitig in eine Klinik zu gehen. Einfach weil ich weiß, dass ich so einen Totalabsturz vermeiden und die Belastung für mich und meine Umwelt verringern kann.

Chamëleon

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